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Kulturland Crowdinvest bei Leipzig

Solawi Ackerilla

15 Hektar für solidarische Landwirtschaft sichern

Gemeinsam mit dir wollen wir 15 Hektar Land bei Sehlis dauerhaft für eine ökologische, faire und soziale Landwirtschaft sichern.

Wir sind die Ackerilla, ein GärtnerInnen-Kollektiv aus Leipzig. Wir wollen zusammen mit der Kulturland Genossenschaft 14,65 Hektar Land in Sehlis im Leipziger Nord-Osten kaufen und auf Bio umstellen, um dort ab Herbst 2019 eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft aufzubauen. Weitere Äcker und Grünflächen im Leipziger Umland und in Sachsen sollen hinzukommen.

Nur mit deiner Unterstützung können wir das Projekt umsetzen! Unser Ziel sind 400.000€ für den Landerwerb und 200.000€ für den Start unseres neuen Gärtnerhofes. Durch Anteile an der Kulturland-Genossenschaft für den Landkauf und Nachrangdarlehen für den Aufbau der solidarischen Landwirtschaft (Solawi) kannst du dich finanziell an unserem Projekt beteiligen und deinen Beitrag im Kampf gegen Monokulturen, Insektensterben und Bodenspekulation leisten.

Komm gerne zu einer unserer Veranstaltungen, schau dir unsere Videos und Texte an und schreib uns, wenn du Fragen hast. Nur gemeinsam können wir es schaffen!

Veranstaltungen

21.06.2019, 18:30 Uhr im Rittergut Schloß Taucha (Haugwitzwinkel 1)
Infoveranstaltung mit anschließendem Film: „10Milliarden – Wie werden wir alle satt?“
Zur Facebook-Veranstaltung

22.06.2019, 09:30 Uhr vor dem Rathaus Taucha (Schloßstr. 13)
Fahrradausflug zu den Ackerflächen
Zur Facebook-Veranstaltung

06.07.2019, Abschlußveranstaltung unserer Kampagne, in Schöner Hausen in der Eisenbahnstraße 150 in Leipzig

Neuigkeiten

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Zusammenfassung

Am 7. Juni ist unsere Kampagne gestartet - kaum zu glauben, dass das erst anderthalb Wochen her ist! Hinter uns liegen ereignisreiche Tage - wir waren viel unterwegs, haben an verschiedenen Orten unser Projekt vorgestellt, mit tollen, interessierten Menschen gesprochen und viele Fragen zum Landerwerb und die geplante Solidarische Landwirtschaft beantwortet. Die positive Resonanz auf unser Projekt freut uns sehr! Ein Dank auch an alle, die schon jetzt ihre Unterstützung zugesagt haben oder sich für eine Mitgliedschaft in unserer Solawi interessieren.

[Weiterlesen]

Zu unserer Auftaktveranstaltung im Ost-Passage-Theater im Leipziger Westen waren viele Freunde und Familie gekommen, um die Premiere unseres Kampagnenfilms zu feiern, den Mathias Gruber und Georg Sprandl im Mai in Leipzig gedreht haben. Wie immer bei solchen Ereignissen waren alle ein bisschen aufgeregt und angespannt - umso mehr hat es uns gefreut, dass die Stimmung trotz beinahe tropischer Temperaturen so positiv und entspannt war und dass nach dem Film und in den Gesprächen in den Pausen so viele interessierte Fragen an uns herangetragen wurden. Der anschließende Film "10 Milliarden - wie werden wir alle satt?" von Valentin Thurn hat dann allen Anwesenden nochmal sehr deutlich gezeigt, warum wir Projekte wie unseres brauchen - kleinstrukturiert, vielfältig, solidarisch und regional verankert.

Nach zwei kleineren Infoveranstaltungen in der Zolle und in der VILLA war am Sonntag gleich doppeltes Programm angesagt. Während der eine Teil der Ackerilla auf der Ökofete im Clara-Zetkin-Park unterwegs war, haben Winfried und Ferenc an der Generalversammlung der Kulturland eG in Taucha teilgenommen und im Anschluss die Mitglieder über die Flächen in Sehlis geführt - Fotos davon könnt ihr ganz unten auf der Seite in unserer Fotogalerie anschauen!

Auch die zweite Woche ist gut gefüllt mit Terminen: Am Freitag stellen wir unser Projekt im Rittersaal in Taucha vor und am Samstag geht's mit dem Rad von Taucha auf die Flächen. Wir freuen uns, wenn viele von euch dort vorbeischauen! Bereits am Montag waren wir bei Radio Blau zu Gast - sobald das Interview online verfügbar ist, stellen wir es mit auf die Kampagnenseite.

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Warum wir diese Kampagne starten!

Junge Menschen, die keine Höfe erben, aber trotzdem einen landwirtschaftlichen Betrieb aufbauen wollen, haben eigentlich keine Chancen mehr, an Ackerflächen zu kommen, ohne sich hoch verschulden zu müssen. Der Grund? In den letzten Jahren ist der Preis für landwirtschaftliche Flächen nahezu explodiert – durch Spekulation, den Biogas-Boom und die zunehmende Versiegelung von Flächen. Dadurch entstehen immer größere Betriebe, die das Land mit immer größeren Maschinen bewirtschaften. Das Ergebnis sind Monokulturen, ein Verlust unserer Artenvielfalt und die Erosion und Überdüngung unserer Böden. Unsere Ernährung, eigentlich ein Menschenrecht, liegt in der Hand großer Konzerne, die die Preise und die Bedingungen bestimmen, unter denen landwirtschaftliche Produkte angebaut werden. Wir als KonsumentInnen haben die Beziehung zu denen verloren, die unser Essen anbauen – und damit auch Wertschätzung für das, was täglich auf unsere Teller kommt.

Das wollen wir ändern! Wir wollen eine gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft aufbauen, deren Produkte nicht mehr am Markt gehandelt werden, sondern die für unsere Mitglieder einen Wert haben. Kurze Wege, ein solidarisches Miteinander, eine Stärkung der Stadt-Land-Beziehung sind uns ebenso wichtig wie Humusaufbau, Bodenleben, Vielfalt und samenfeste Sorten. Wir legen großen Wert auf eine ökologische Anbauweise. Hecken, Blühstreifen, eine nachhaltige Fruchtfolge sowie der Verzicht auf Kunstdünger tragen zum Erhalt der Kulturlandschaft bei. Auch die direkten Beziehungen zwischen allen Beteiligten unterscheiden uns von der konventionellen Landwirtschaft und sind uns ein besonderes Anliegen.

Und: Wir wollen das Land, auf dem wir mit euch gemeinsam wirtschaften, gar nicht selbst besitzen. Deshalb realisieren wir den Flächenkauf mit der Kulturland Genossenschaft zusammen und sichern die 15 Hektar auf lange Sicht für die biologische Landwirtschaft - auch für die nächsten Generationen.

Wer steht hinter der Kampagne?

Die Kampagne wird von der Ackerilla GbR zusammen mit der Kulturland eG durchgeführt.

Die Kulturland eG ist eine Gemeinschaft von Bäuerinnen und Bauern und Bürgerinnen und Bürgern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, landwirtschaftliche Flächen aus der Spekulation zu befreien. Mit dem Geld aller Genossinnen und Genossen erwirbt die Kulturland eG landwirtschaftliche Flächen, um sie im Sinne einer modernen „Allmende“ langfristig zu sichern und zu günstigen Konditionen an Höfe, die ökologisch wirtschaften und sich darüber hinaus sozial öffnen und bewusst in ihre Region einbinden, zu verpachten.

Die Ackerilla Gbr ist ein Kollektiv bestehend aus sechs Menschen, die die Leidenschaft zum Gärtnern verbindet. Zusammen gründen wir eine solidarische Landwirtschaft (Solawi). Dieses Jahr im Oktober schon können wir auf 6,3 Hektar Ackerland in Sehlis mit Heckenpflanzungen und dem Anbau beginnen.

Als Kollektiv arbeiten und entscheiden wir gemeinsam und im Konsens. Wir wollen hierarchiearm, respektvoll und ehrlich miteinander umgehen, um unsere Ziele zu erreichen - zusammen mit euch!

Nils Haubner

Hallo! Ich bin Nils, 29 Jahre alt und von Anfang an im Projekt dabei. Letztes Jahr habe ich meinen Abschluss in Agrarwissenschaften an der MLU Halle-Wittenberg gemacht und freue mich darauf, nun bald mein Wissen auf den Acker und in die Gemeinschaft bringen zu können. In den letzten 9 Jahren habe ich durch das Studium und die Erfahrungen aus Arbeit und Praktika auf verschiedenen Höfen, gemeinschaftliche Selbstversorgung sowie Gründung und Leben in einem Hausprojekt verschiedene Fähigkeiten erlernt, die ich bei Ackerilla einbringen kann. Ich bin überzeugt, dass wir durch eine gemeinschaftliche getragene Landwirtschaft den aktuellen Problemen der Lebensmittelproduktion am besten begegnen können. Am liebsten koche ich mit der Aubergine oder nasche vollreife Brombeeren vom Strauch.

Dr. Winfried Meyer

Ich bin Winfried und komme aus Oythe bei Vechta in Oldenburg. 2001 wurde ich in Kassel in Philopsophie promoviert. Seit 1998 arbeite ich als Gärtner und seit 2002 bin ich selbstständiger Baumpfleger. Ich lebe seit 14 Jahren mit meiner Familie in Leipzig. Seitdem ich nach Leipzig gezogen bin, habe ich meine Arbeit immer mehr auf die Landwirtschaft ausgerichtet und kam so glücklicherweise schon früh zu Ackerilla. Ich freue mich sehr und bin auch hinreichend aufgeregt, dieses Projekt kleinteiliger und gemeinschaftlich getragener Landwirtschaft mit aufbauen zu dürfen.

Isabel Matthias

Ich bin Isabel, 30 Jahre alt und seit Anfang an bei Ackerilla dabei. Ich habe vor 7 Jahren einen Bachelor in Germanistik und Philosophie gemacht. Danach habe ich mir die Welt angeschaut und gemerkt, dass mir in der Erde wühlen, draußen sein und sich mit anderen Menschen zusammen zu organisieren mehr Spaß macht, als am PC zu sitzen. In den letzten Jahren habe ich verschiedene Höfe in Deutschland und anderswo besucht, Praktika gemacht, ein Hausprojekt gegründet und viel dazu gelernt. Seit einem Jahr bin ich Teil der selbstorganisierten Solawi Gemüsebau-Ausbildung. Ich mag es gerne, einen ganzen frischen Kohlrabi zu essen!

Cristina Santana

Hallo! Ich bin Cristina, 38, Mutter eines 5-jährigen Mädchens. Als ich selbst ein Mädchen war, hatte ich ein ökologisches Kinderbuch, das mir sehr gut gefiel, "wie man der Natur hilft". Viele Jahre später traf ich als Erwachsene mitten auf einer Reise eine Solawi. Ich blieb, um ein Praktikum zu machen, und wusste, dass dies mein Weg war. Dann studierte ich Gartenarbeit in Sevilla und verbrachte einige Zeit auf einer Bio-Orangenfarm. Jahre später landete ich in Leipzig. Ich bin sehr interessiert an der Mischung aus sozialer Organisation und Ernährungssouveränität. Beides verbindet sich im Solawi Modell, das gefällt mir. Ich bin außerdem Vorständin im Nachbarschaftsgarten Leipzig.

Benno Fuchs

Hey, ich bin Benno, 24 Jahre alt und seit 2 Jahren mit dabei. Neben meinen Geographiestudium in Leipzig habe ich auf verschiedenen Höfen und Hofgemeinschaften, sowie im eigenen Selbstversorgungs-Garten gärtnerische Erfahrung gesammelt. Seit einem Jahr bin ich bei der selbstorganisierten SoLawi Ausbildung mit dabei und arbeite zurzeit auf einem Dreschflegel Saatgutbetrieb. So interessiere ich mich neben dem Gemüsegärtnerischen auch für Saatgutvermehrung. Ich esse gern Rote Bete als Gemüse.

Ferenc Benke

Hallo ich bin Ferenc. Nach meiner Ausbildung zum Tischler war ich 5 Jahre auf Wanderschaft. Dabei konnte ich auch ein paar Einblicke in den Arbeitsalltag kleinbäuerlicher Betriebe werfen. 
Nach meiner Reisezeit begann ich mit der Freien Ausbildung zum Gemüsegärtner, welche ich im März 2018 abgeschlossen habe. Seit kurzer Zeit bin ich stolzer Vater und verbringe meine freie Zeit mit Windeln wechseln.

Die Projektkoordination für die Kampagne liegt bei Mona Knorr und Dr. Titus Bahner von der Kulturland Genossenschaft, die Pressearbeit wird von Imke Sturm begleitet.

Für die Gestaltung der Rechtsform wird die Ackerilla Gbr beraten von Rechtsanwalt Johann Steudle in Berlin (FHF Rechtsanwälte und Notar).

Das sagen unsere Unterstützer*innen

Mein Statement

Ich unterstütze die Kampagne, weil es mehr gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft geben muss. Kosten und Ernte zu teilen führt zu mehr Wertschätzung für unsere Lebensmittel.

Mona Knorr
Ich bin
Kulturland Genoss*in
Hannes
Mein Statement

Ich unterstütze die Ackerillas da mir kleinteilige Landwirtschaft und kollektive Unternehmensformen sehr am Herzen liegen.
Und da wir endlich auch auf die harten Fakten hören müssen - zahlreichen Studien und die vereinten Nationen beweisen seit Jahren, dass der ca 75% der Menschheit von kleinbäuerlichen Strukturen unter 50 Hektar auf ca 25% der Fläche ernährt werden, dass der Hunger der Menschheit aktuell, in der Vergangenheit und in der Zukunft nur durch solche Strukturen erfolgreich bekämt werden kann, dass die Mineraldünger & Erdöl immer begrenzt sind und dass die Landwirtschaft immer mehr zum Klimawandel beiträgt und immer mehr darunter leidet.

Hannes
Ich bin
Kulturland Genoss*in
just me
Mein Statement

Ich bin dabei, weil eine faire und ökologische Wirtschaft und Lebensweise Kleinteiligkeit und Vielfalt braucht. Und noch konkreter, weil es wunderbar ist, dass eine Gruppe so unterschiedlicher Menschen handfest und fundiert ihre und unsere Zukunft angehen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass viel Gutes dann (nur) möglich wird, wenn neben eigenem Bemühen auch Wind unter die Flügel kommt! Der Wind muss nun von uns kommen :-)!

Harald Eisenberg
Ich bin
Darlehensgeber*in
colawi
Mein Statement

Mehr SoLaWis sind besser für uns alle!

colawi
Ich bin
Darlehensgeber*in

Welche Flächen sollen gekauft werden?

Im Januar 2018 haben wir in einem ersten Schritt 14,65 ha Fläche bei Sehlis gekauft, aufgeteilt in drei Ackerflächen und eine kleine Wiese. Die Flächen liegen in der Leipziger Tieflandbucht nördlich der Parthe. Außerhalb der Flussaue ist die Landschaft durch eiszeitliche Endmoränen geprägt. Die Wiese sowie ein halber Hektar Ackerland befinden sich unmittelbar an der Parthe, während die beiden anderen Flächen zu ca. 6 ha und 7 ha im Gebiet der Endmoränen zu finden sind. Die Flächen können bei guter Bewirtschaftung schöne Erträge bringen. Sie sind aktuell noch an eine Agrargesellschaft verpachtet, der Pachtvertrag läuft zum Oktober 2019 aus. Du kannst die Flächen hier in einer Karte eingezeichnet sehen.

Im Herbst 2019 soll die Bewirtschaftung des ersten Flurstücks (Nr. 123) mit Gemüse durch die SoLaWi Ackerilla starten, außerdem werden zusammen mit der Stiftung Partheland Selis dort zwei Hecken mit heimischen Gehölzen angepflanzt.

Perspektivisch sollen über die Kulturland eG noch weitere Flächen für die anderen Leipziger Solawis und auch für andere regionale Bio-Betriebe erworben werden. Dazu gibt es schon zwei Anfragen, aber noch keine konkreten Beschlüsse.

Wie setzen sich die Kosten für den Landkauf zusammen?

Der Kaufpreis für die schon erworbenen 14,65 ha betrug mit Nebenkosten 240.000 €. 

  • 43.000 € davon wurden von der Partheland-Stiftung finanziert, die dafür auf 20% der Flächen Hecken, ein Biotop-Wäldchen und Obstbäume pflanzen darf. 
  • 52.000 € sind vor dem Kauf aus dem Umfeld der Ackerilla-Bäuerinnen zusammengekommen.
  • Die fehlenden 145.000 € wurden von der Kulturland-Genossenschaft vorfinanziert und sollen im Rahmen der Kampagne durch regionale Genossenschaftsanteile abgelöst werden.
  • Hinzu kommen 160.000 € für weitere ökologische Landkäufe in der Region

Macht zusammen ein Kampagnenziel von 400.000 € für Landkauf, wovon 95.000 € (knapp ein Viertel) schon eingeworben sind.

Die Stiftung Partheland in Sehlis wurde 2013 von Dr. Carlo Bergmann gegründet. Ziel der Stiftung ist es, Naturschutz zu fördern, Feuchtbiotope entlang der Parthe anzulegen und agroindustriell genutzte Anbauflächen durch die Anlage von Feldhecken, Bauminseln und Biotopverbunden zu fragmentieren. Der gebürtige Sehliser Carlo Bergmann, der 32 Jahre seines Lebens als Wüstenforscher in der Ost-Sahara lebte, brachte in die Stiftung seinen gesamten Landbesitz, insgesamt 87 Hektar, ein. Die Stiftung, in deren Beirat auch der NABU, die Stadt Taucha und der Zweckverband Parthenaue vertreten sind, konnte seit ihrer Gründung über 8.000 Bäume und Büsche pflanzen.

Wer kauft die Fläche?

Die Fläche wird über die Kulturland eG gekauft. Für den Kauf haben sich Kulturland eG und das Netzwerk für solidarische Ökonomie Leipzig e.V. zur Kulturland Sehlis KG zusammengeschlossen. Eine ganz genaue Beschreibung inkl. Organigramm findest du in unseren FAQ.

Wofür werden die Nachrangdarlehen benötigt?

Auf der Fläche ist derzeit noch keine Infrastruktur vorhanden. Für die Bewirtschaftung des Flurstücks Nr. 123 durch die Solawi Ackerilla müssen deshalb ein oder zwei Feldscheuen, drei Folientunnel, ein Brunnen und eine Photovoltaikanlage errichtet sowie landwirtschaftliche Geräte erworben werden. Hierfür werden 200.000€ benötigt.

Du kannst uns deshalb mit einem Nachrangdarlehen zu individuellen Konditionen unterstützen. Wir bieten dir damit eine transparente Geldanlage, bei der dein Geld nicht für eine Bank "arbeitet" und für Spekulationen eingesetzt wird, sondern einem nachhaltigen, sozialen Zweck dient. Da die Ackerilla-Betriebsmittel GmbH noch nicht gegründet ist, sammeln wir in dieser Kampagne Absichtserklärungen ein - mehr dazu in den FAQ.

Kann ich Mitglied in eurer Solawi werden?

Wir fangen im Herbst 2019 mit der Bewirtschaftung unseres Ackers an.  Ab Frühjahr 2020 können dann die ersten Ernteanteile vergeben werden. Wir rechnen damit, insgesamt 200 Mitglieder aufnehmen zu können. Auf unserem Betrieb werden wir  40 Kulturen und 120 verschiedene Sorten Gemüse anbauen, darunter natürlich Tomaten und Gurken, aber auch Spargel und Honigmelonen.

In unserer gemeinschaftlich getragen Landwirtschaft werden die Kosten und die Ernte geteilt. Zu Beginn eines Jahres stellen wir unseren Mitgliedern die Kosten für das kommende Anbaujahr vor. In einer Bietrunde werden diese Kosten dann solidarisch auf alle Mitglieder verteilt. Dafür bekommst du wöchentlich einen Ernteanteil, den wir an verschiedene Abholpunkte in Taucha und Leipzig bringen. Das Obst und Gemüse hat dadurch sozusagen keinen Preis mehr und wir haben Planungssicherheit für die kommende Saison.

Wenn Du Lust hast, Mitglied unserer SoLaWi und damit ErnteteilerIn zu werden, dann meld dich gerne direkt bei uns (kontakt [at] ackerilla.de). Im Frühjahr 2020 wird es das erste Gemüse geben. Wir sind übrigens noch auf der Suche nach Abhol- bzw. Verteilstationen – wenn du uns bei der Suche helfen willst, freuen wir uns über einen Tipp.

Was ist auf den anderen Flächen geplant?

Wir als Ackerilla sind Teil des Netzwerk für solidarische Ökonomie Leipzig e.V. Innerhalb dieses Netzwerkes kooperieren wir mit bereits existierenden SoLaWis wie der Roten Beete (die uns auch tatkräftig bei unserem Videodreh unterstützt hat), der kleinen Beete und der SoLaWi Allerlei. Die anderen Flächen bieten Platz für gemeinsame Projekte des Netzwerkes – z. B. für eine Jungpflanzenanzucht oder den Anbau von Feldfrüchten wie Kartoffeln. 

Unser Projekt in der Presse

Logo
Die Ackerilla bei Radio Blau

Wir stellen euch die neue solidarische Landwirtschafts-Initiative „Ackerilla“ vor.

17.6.2019 - Radio Blau
Leipziger Volkszeitung
Unterstützer für solidarische Landwirtschaft bei Leipzig gesucht

Das Gärtner-Kollektiv Ackerilla will zusammen mit der Genossenschaft Kulturland rund 15 Hektar Land bei Leipzig sichern. Dort wollen sie ab Herbst eine solidarische Landwirtschaft betreiben. Dafür werben die Initiatoren nun um Unterstützung.

13.6.2019 - Leipziger Volkszeitung
Logo Leipziger Internet Zeitung
Ackerilla sucht Unterstützer für solidarische Landwirtschaft auf 14 Hektar Land in Sehlis bei Taucha

Es gibt viele Möglichkeiten, Landwirtschaft anders zu organisieren – umweltfreundlicher, solidarischer. Erstaunlicherweise verorten sich einige dieser Projekte derzeit um das Städtchen Taucha im Leipziger Nordosten. Bei Sehlis will das Kollektiv Ackerilla 14 Hektar Land dauerhaft ökologisch und solidarisch bewirtschaften.

6.7.2019 - Leipziger Internet Zeitung

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Über Ackerilla

Wann gibt es das erste Gemüse?

Je nach Witterung im Winter 2019/20 gehen wir davon aus, dass wir das erste Gemüse im März/April 2020 ernten können.

Wie werde ich Mitglied bei Ackerilla?

Die Mitgliedschaft in unserer gemeinschaftlich getragenen Landwirtschaft ist an eine Mitgliedschaft in unserem Ackerilla-Mitglieder e.V. gebunden. Wenn du Interesse an einer Mitgliedschaft hast, schreib uns gern an kontakt [at] ackerilla.de ( ) und wir lassen dir ein Antragsformular mit der Vereinssatzung zukommen. Es wird außerdem im Juli eine Vereinsversammlung stattfinden, zu der Interessierte und Neu-Mitglieder herzlich eingeladen sind.

Wann beginnt die Bewirtschaftung der Flächen?

Im Moment ist das Land noch an den lokalen Großbetrieb verpachtet. Üblicherweise laufen die Pachtverträge in Deutschland zum 30.09. aus. Das heißt ab 01.10.2019 beginnen wir direkt mit der Bewirtschaftung.

Anteile an der Kulturland Genossenschaft

Wo erfahre ich mehr über die Kulturland-Genossenschaft?

Alle Infos über die Kulturland eG findest du unter https://kulturland.de.

Wo finde ich die Satzung der Kulturland-Genossenschaft?

Die Satzung der Kulturland eG ist hier einsehbar.

Welche Risiken sind mit einer Beteiligung verbunden?

Wie bei allen unternehmerischen Beteiligungen besteht auch beim Erwerb von Genossenschaftsanteilen ein wirtschaftliches Risiko.

Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell der Kulturland e.G. auf hohe Sicherheit angelegt, da die Genossenschaft die vollständige Deckung der Geschäftsanteile durch das Anlagevermögen in Form von Grund und Boden anstrebt. 

Es besteht jedoch das Risiko einer Entwertung der Beteiligung, wenn das regionale Bodenpreisniveau im Umfeld der angekauften Flächen im Laufe der Jahre nachhaltig sinkt, so dass der Verkehrswert des Grund und Bodens – für den Fall eines Verkaufes – den Wert der Genossenschaftsanteile nicht mehr abdeckt. In diesem Fall können Sonderabschreibungen auf den Bodenwert nötig sein, die durch Beschluss der Generalversammlung auf die Geschäftsanteile umgelegt werden können, so dass diese im Wert gemindert werden.

Dies entspricht dem Risiko, das man trägt, wenn man selbst ein Grundstück oder eine Immobilie kaufen würde. Bei einem späteren Verkauf ist ein Wertverlust möglich. Die Genossenschaft achtet vor diesem Hintergrund darauf, Boden nur zu angemessenen Preisen zu kaufen, und beobachtet regelmäßig die Wertentwicklung der Bodenpreise anhand der regional erhobenen Bodenrichtwerte.

Wenn der Bodenwert steigt, wird ein eventueller Veräußerungsgewinn laut Satzung nicht an die Genossen verteilt, sondern zur Unterstützung weiterer Höfe in neues Land investiert.
Satzungsgemäß haften die Genossenschaftsmitglieder für Verluste der Genossenschaft nur bis zur Höhe ihrer Einlage. Es besteht keine Nachschusspflicht.

Warum gibt es auf die Genossenschaftsanteile keine Rendite ausbezahlt?

Mit der Ackerilla GbR haben wir eine Pacht von 200 €/ha im Jahr für die Wirtschaftsflächen vereinbart; Hecken und Biotope sind pachtfrei. Das erlaubt ein gutes ökologisches Wirtschaften, ohne den Boden ausbeuten zu müssen. Bei einem Bodenpreis von 16.000 €/ha entspricht dies auf die Gesamtfläche gerechnet einer Verzinsung von 1%. Für den laufenden Betrieb der Genossenschaft rechnen wir mit 0,5 bis 1 % Verwaltungskosten, die aus der Pacht finanziert werden. Da bleibt für die Verzinsung der eG-Anteile leider kein Spielraum.

Produktive Investitionen z.B. in erneuerbare Energien können gute Zinsen erwirtschaften. Beim landwirtschaftlichen Boden, unser aller Lebensgrundlage, ist dies aufgrund der überhöhten Bodenpreise nicht der Fall. Wir müssen den Boden vielmehr schützen vor den Auswirkungen gewinnorientierter Bewirtschaftung. Dafür bietet der Boden eine höhere Wertstabilität und Sicherheit als verzinste Geldanlagen.

Wie ist die Kulturland Genossenschaft entstanden?

Die Kulturland eG entstand anlässlich einer konkreten Landkaufsituation am Heggelbachhof (Bodenseeregion). 15 ha betriebsnahes, langjährig bewirtschaftetes Pachtland sollten 2012 kurzfristig verkauft werden. Dies war der Anlass, nach neuen Eigentums- und Finanzierungsmodellen für solche immer wieder auftretenden Situation zu suchen. Nachdem das Land vorübergehend mit Hilfe einer Bankfinanzierung gesichert wurde, konnten wir zunächst in Zusammenarbeit mit der International Bio-Dynamic Association in Dornach eine Grundlagenstudie (download hier) erarbeiten. Hierin untersuchten wir die Situation am Bodenmarkt sowie die Erfahrungen mit verschiedenen Arten alternativer Bodeneigentumsträger aus den letzten 40 Jahren. Daraus entstanden die Grundzüge für eine neue, betriebsübergreifende Eigentums- und Finanzierungsstruktur für Landankauf, die im November 2013 als „Kulturland e.G.“ gegründet im August 2014 im Genossenschaftsregister eingetragen wurde.

Wie sind die Kündigungsfristen?

Die Genossenschaftsanteile sind nach Ablauf von 5 Jahren jährlich kündbar. Für die Auszahlung gekündigter Anteile halten wir eine Liquiditätsreserve vor. Die Auszahlung erfolgt unmittelbar nach Bestätigung des Jahresabschlusses auf der nächsten Generalversammlung; die Auszahlung von Anteilen oberhalb eines Betrages von 20.000 € kann allerdings bis zu drei Jahre ausgesetzt werden, um nicht überstürzt Land verkaufen zu müssen. Das gleiche gilt, wenn die Liquiditätsreserve ausgeschöpft sein sollte. Außerdem können Anteile jederzeit an ein anderes Mitglied übertragen werden.

Warum ist das Angebot der Genossenschaftsanteile nicht prospektpflichtig?

Als Genossenschaft unterliegt die Kulturland e.G. nicht der Prospektpflicht nach VermAnlG. Mehr Informationen findest Du hier auf der Webseite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Nachrangdarlehen für die Ackerilla GmbH

Wie funktioniert die Absichtserklärung für die Nachrangdarlehen?

Wenn du dich dafür entschieden hast uns zu unterstützen, dann fülle einfach wie angegeben die Absichtserklärung aus und sende sie an die angegebene Adresse. Alles Weitere über den Ablauf und Verbindlichkeit kannst du auch direkt der Erklärung entnehmen. Bei weiteren Fragen setz dich doch gern mit uns in Verbindung.

Warum kann ich euch nicht direkt ein Nachrangdarlehen geben?

Weil die Nachrangdarlehen direkt an die GmbH gehen müssen und diese befindet sich noch in Gründung. Deshalb also erstmal die Absichtserklärungen. Sobald die Gründung der GmbH abgeschlossen ist, lassen wir dir den vorbereiteten Darlehensvertrag zukommen, den du dann nochmal unterschreiben und zurückschicken musst. Erst dann ist auch die Einzahlung fällig.

Wann ist die GmbH geschäftsfähig?

Vorraussichtlich im Juli/August 2019.

An wen gebe ich mein Nachrangdarlehen?

An die Ackerilla Betriebsmittel GmbH. Die Gesellschafter*innen der GmbH sind die Ackerilla GbR, Eisenbahnstraße 125 in 04315 Leipzig und der Ackerilla Mitglieder e.V., Steinstraße 58 in 04275 Leipzig.

Was ist ein Nachrangdarlehen?

Ein Nachrangdarlehen ist ein Kredit den du uns befristet oder unbefristet gibst und welcher im Insolvenzfall nachrangig befriedigt wird, d.h. erst nachdem den Forderungen aller anderen GläubigerInnen nachgekommen wurde. Es gibt einen festen Vertrag dazu, dieser beinhaltet entweder eine feste Laufzeit oder eine Kündigungsfrist.

Ist ein Nachrangdarlehen sicher?

Nachrangdarlehen bedeutet, das die Darlehensgeber*innen im Insolvenzfall nachrangig befriedigt werden, d.h. erst nachdem den Forderungen aller anderen Gläubigerinnen nachgekommen wurde.

Da die Ackerilla Betriebsmittel GmbH nur Eigentümerin von Gebäuden und Maschinen ist, trägt sie nicht das Risiko des landwirtschaftlichen Betriebs, der von der Ackerilla GbR verantwortet wird. Für die Auszahlung gekündigter Darlehen führen wir zudem eine Liquiditätsreserve in der GmbH und werben neue Darlehen ein, wenn die Reserve für die Auszahlung gekündigter Darlehen nicht ausreicht.

Ganz grundsätzlich ist ein Verlust des eingesetzten Geldes bei Nachrangdarlehen nicht auszuschließen. Wir setzen auf euer Vertrauen in unser Projekt und unsere Kompetenz.

Wie sieht ein Nachrangdarlehens-Vertrag aus?

Du kannst dir gerne den Mustervertrag ansehen.

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Wann wird das Nachrangdarlehen zurückgezahlt?

Entweder zu einem von dir festgelegten Datum (befristetes Darlehen) oder maximal 6 bzw. 12 Monate nachdem du es kündigst (unbefristetes Darlehen). Natürlich versuchen wir die Rückzahlung eines gekündigten Darlehens möglichst schnell auszuführen und nicht den vollen Zeitraum der Kündigungsfrist auszuschöpfen.

Warum habt ihr euch für die Rechtsform einer GmbH entschieden und nicht für eine andere Form wie Genossenschaft?

Die Rechtsform der Genossenschaft ist mit einem bedeutend höherem Verwaltungs- und Gründungsaufwand verbunden. Durch unser Rechtsformkonstrukt haben wir sowohl das Ackerland als auch die Betriebsmittel quasi vergemeinschaftet und dennoch eine gewisse Flexibilität für Veränderungen und zukünftige Aufgaben behalten. Siehe auch FAQ "Über die Fläche in Sehlis - Wer genau kauft das Land?"

Über die Fläche in Sehlis

Wer genau kauft das Land? (Mit Organigramm)

Aus rechtlichen und organisatorischen Gründen haben wir folgende rechtliche Struktur entwickelt:
 

Organigramm Landkauf



Grundbuchlicher Eigentümer der landwirtschaftlichen Flächen ist die Kulturland Sehlis KG (=Kommanditgesellschaft). Die KG besteht aus drei Gesellschaftern: 

- Der Ackerilla GbR als Komplementär und aktivem Landwirt, der die Fläche bewirtschaftet und hier über alle Details frei entscheiden kann.
- Der Kulturland eG, die das Kapital zum Flächenkauf in die Gesellschaft einlegt. Hier sammeln wir mit der Crowdinvest-Kampagne die genossenschaftlichen Beteiligungen, mit denen das Land finanziert wird.
- Das "Netzwerk für Solidarische Ökonomie Leipzig e.V.", ein Verein mit ungefähr 10 Mitgliedern aus dem Leipziger SoLaWi-Umfeld, der gleichberechtigt mit der Kulturland eG über die Verpachtung der Flächen entscheidet und die örtliche Vernetzung sicherstellt.

Die Ackerilla GbR als Bewirtschafterin pachtet von der Kulturland Sehlis KG die erworbenen Flächen mit einem zeitlich unbegrenzten Pachtvertrag. Perspektivisch besteht die Möglichkeit, dass weitere eigenständige Pächter für Teilflächen (z.B. Flurstück 148) hinzukommen.

Für das Eigentum an der landwirtschaftlichen Infrastruktur, also Feldscheune, Beregnungsanlage, Brunnen, Trecker und Geräte, gründen die Ackerilla GbR und der Ackerilla Mitgliederverein e.V.  eine Ackerilla Betriebsmittel GmbH, in der auch weitere Leute Gesellschafter werden können. Die Ackerilla Betriebsmittel GmbH nimmt die in der Crowdinvest-Kampagne eingeworbenen Nachrangdarlehen entgegen. Mit der GmbH ist gewährleistet, dass die Geräte nicht persönlich den Ackerilla-Bäuerinnen und Bauern gehören. Wenn ein personeller Wechsel stattfinden sollte, brauchen die Aus- und Einsteigenden sich nicht über den Wert des Maschineneigentums zu einigen, sondern die Geräte bleiben in der GmbH und wechseln nicht den Eigentümer.

Für die Verteilung der Produkte wurde bereits ein Verein gegründet, der Ackerilla Mitgliederverein e.V. Mitglieder sind hier die Ackerilla-Bäuerinnen und Bauern zusammen mit den Menschen, die über die SoLaWi mit Gemüse versorgt werden. 

Schenkungen an Kulturland oder Ackerilla

Gemeinnützig für Kulturland spenden

Ergänzend zu den Infos unten gibt es ein ausführliches Merkblatt für Spenden und Zustiftungen (PDF).
Kontaktiere uns gerne über das Formular, wenn Du Fragen hast oder Deine Schenkung telefonisch besprechen möchtest.

Durch eine Kooperation mit der Schweisfurth Stiftung sind steuerlich absetzbare Spenden an für Kulturland möglich.

  • Du kannst uns Geld für den Kauf der Ackerilla-Flächen schenken - Betreff "Zustiftung – Sondervermögen Kulturland eG - Projekt Ackerilla"
  • Du kannst uns Geld zur Finanzierung der Crowdinvest-Kampagne schenken - Betreff "Kulturland Öffentlichkeitsarbeit"

Kontodaten

Schweisfurth Stiftung
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE65 4306 0967 8200 8080 00
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: "Zustiftung – Sondervermögen Kulturland eG - Projekt Ackerilla" oder "Kulturland Öffentlichkeitsarbeit"

Spenden an die Schweisfurth Stiftung sind steuerlich absetzbar. Für Zuwendungen bis 200 Euro pro Jahr kann einfach diese Spendenbescheinigung (PDF Download) zusammen mit einem Zahlungsbeleg (Kontoauszug / Bareinzahlungsbeleg) beim Finanzamt eingereicht werden.

Für Spenden über 200 Euro jährlich, sendet die Stiftung gerne eine Spendenquittung zu. Bitte gib dafür Name und Anschrift in der Überweisung an oder sende Namen, Anschrift und Datum der Überweisung per Mail an info [at] schweisfurth-stiftung.de oder rufe die Stiftung an unter 089 17 95 95 10.

 

Mit einer Spende für Flächen garantierst Du, dass die Flächen dauerhaft dem Markt entzogen sind und für biologische Landwirtschaft genutzt werden.

Mit einer Spende für die Kampagne erreichst Du einen vielfachen Effekt, da wir durch Kampagnen mehr Kulturland Genoss*innen gewinnen. Die aktuelle Kampagne ist durch die Kulturland Genossenschaft vorfinanziert, um weitere Kampagnen durchführen zu können, wollen wir diese Kosten wieder reinholen.

Direkt an Kulturland spenden

Ergänzend zu den Infos unten gibt es ein ausführliches Merkblatt für Spenden und Zustiftungen (PDF).
Kontaktiere uns gerne über das Formular, wenn Du Fragen hast oder Deine Schenkung telefonisch besprechen möchtest.

Wenn Du die Spenden nicht steuerlich absetzt, spende bitte direkt an die Kulturland Genossenschaft um Kosten & Arbeit zu sparen.

  • Du kannst uns Geld für den Kauf der Ackerilla-Flächen schenken - Betreff "Ackerilla - Flächen"
  • Du kannst uns Geld zur Finanzierung Crowdinvest-Kampagne schenken - Betreff "Ackerilla - Kampagne"

Kontodaten

Kulturland eG
GLS Gemeinschaftsbank
IBAN: DE91 4306 0967 2047 4713 00
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: "Ackerilla - Flächen" oder "Ackerilla - Kampagne"

 

Mit einer Spende für Flächen garantierst Du, dass die Flächen dauerhaft dem Markt entzogen sind und für biologische Landwirtschaft genutzt werden.

Mit einer Spende für die Kampagne erreichst Du einen vielfachen Effekt, da wir durch Kampagnen mehr Kulturland Genoss*innen gewinnen. Die aktuelle Kampagne ist durch die Kulturland Genossenschaft vorfinanziert, um weitere Kampagnen durchführen zu können, wollen wir diese Kosten wieder reinholen.

Direkt an Ackerilla spenden

Wir haben aktuell noch kein Konto, kontaktiere uns daher über das Formular, wenn Du den Aufbau unserer SoLaWi mit einer Schenkung unterstützen möchtest.

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Kontakt

Impressum

Kulturland eG
Hauptstr. 19
D - 29456 Hitzacker
Tel. 05862-9411033
Fax 0385-58092-1012
E-Mail info [at] kulturland.de

Vorsitzender des Aufsichtsrates: Matthias Zaiser
Vorstand: Dr. Titus Bahner, Thomas Schmid, Stephan Illi (je zu zweit vertretungsberechtigt)
eingetragen im Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Lüneburg GnR 200018

Mitglied im Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften e.V. Hamburg
und im Prüfungsverband deutscher Konsum- und Dienstleistungsgenossenschaften Berlin


Quellenangabe für Bilder und Grafiken:
Video: Mathias Gruber, Georg Spandl
Animation: Thomas Hilbert
Fotos: Mona Knorr, Marco Lohrbach
Grafiken: Titus Bahner, Kulturland eG, Ackerilla Gbr
 

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Datenschutzerklärung

Mit den folgenden Hinweisen informieren wir Euch vor dem Hintergrund der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) über unseren Umgang mit Euren personenbezogenen Daten.

Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?

Verantwortlich ist die Kulturland eG, Hauptstraße 19, 29456 Hitzacker.

Zuständig für alle Auskünfte in Bezug auf Datenschutz ist unser Vorstand Dr. Titus Bahner, Hauptstraße 19, 29456 Hitzacker, Telefon 05862-9411033, Email info [at] kulturland.de.

Welche Daten erheben wir wofür?

Wenn du die Interessensbekundung auf der Kampagnenseite ausfüllst, erheben und speichern wir die von Dir eingegebene Art und Höhe der gewünschten Beteiligung, ob du eine Spende leisten möchtest, sowie deine Namens-, Adress-, Mail- und Telefondaten und ggf. deine über das Formular übermittelte Textnachricht, um die abzuschließenden Verträge vorzubereiten und in diesem Zusammenhang mit Dir zu kommunizieren.

Im Rahmen einer Beitrittserklärung zur Kulturland eG bitten wir Dich um Namen, Adresse, Email-Adresse und Telefonnummer, darüber hinaus natürlich um die Anzahl der eG-Anteile, die Du zeichnen möchtest. Zusätzlich fragen wir bei Minderjährigen nach Geburtsdatum und gesetzlichem Vertreter, um zu wissen, ab wann das Mitglied volljährig ist und selbst unterschreiben kann.
Auf dem Beiblatt zur Beitrittserklärung bitten wir Dich um Angabe, welchen Hof Du mit Deiner Mitgliedschaft unterstützen möchten; ob wir Deine Einlage vorübergehend für ein anderes Projekt verwenden können, falls sich ein Landkauf verzögert; ob wir Dich informieren sollen, sobald ein Projekt in Deiner Nähe startet; ob Du uns mit einer Spende oder Zustiftung unterstützen möchtest (dann senden wir Dir weiteres Informationsmaterial); welche weiteren Anregungen Du ggf. hast; und wie Du von der Kulturland eG erfahren hast. Diese Angaben dienen dazu, Deine Unterstützung gezielt einsetzen zu können (was unser satzungsgemäßes Ziel und damit auch unsere vertragliche „Verpflichtung“ Dir gegenüber ist) und unsere Arbeit kontinuierlich zu verbessern.
Darüber hinaus halten wir im Rahmen der Buchführung den Zahlungseingang der eG-Anteile fest und erhalten im Rahmen des Online-Bankings aus der Überweisung Kenntnis über Deine Kontoverbindung.

Beim Besuch der Kampagnenseite und der Webseiten ackerilla.de und kulturland.de werden von den Internet-Providern und eingebundenen Dritten verschiedene Daten erhoben und z.T. auch auf dem Rechner des Besuchers abgespeichert (Cookies). Zur besseren Lesbarkeit dieser Datenschutzhinweise haben wir die entsprechenden Informationen ans Ende dieses Textes gestellt.

Auf welcher Rechtsgrundlage erheben und verarbeiten wir diese Daten?

Die Datenerhebung anlässlich des Beitritts zur Genossenschaft (Kulturland) bzw. des Abschluss eines Darlehensvertrags (Ackerilla) erfolgt zur Erfüllung unserer vertraglichen (Artikel 6 Abs. 1b DSGVO) und rechtlichen Verpflichtungen (Artikel 6 Abs. 1c DSGVO in Verbindung mit § 30 Abs. 2 Nr. 1 Genossenschaftsgesetz).

Die Datenerhebung anlässlich des Besuches der Webseite erfolgt auf der Grundlage einer Interessensabwägung (Artikel 6 Abs. 1f DSGVO), denn um das Webangebot zur Verfügung zu stellen und um das Angebot gegen Mißbrauch zu schützen, sind technische Voraussetzungen nötig, die die Erhebung der genannten Daten erfordern.

Wer bekommt meine Daten?

Zugriff auf deine über die Kampagnenseite eingegebenen Daten haben
- die drei Vorstände der Kulturland eG,
- die sechs Mitglieder der Ackerilla GbR
- sowie drei von uns per Werkvertrag beauftragte und auf Vertraulichkeit verpflichtete Dienstleister (Programmierung der Webseite, Organisation der Kampagne).

Die Daten werden im Hintergrund der Webseite abgelegt und von dort zur Bearbeitung abgerufen. Die Server stehen in Deutschland und unterliegen europäischem Datenschutzrecht. Der Zugang zum Online-Speicher ist passwortgeschützt. Lese- und Schreibzugang zu den Kommunikationsdaten sowie zum Online-Banking hat nur die Geschäftsstelle.

Einen Lesezugang zur Mitgliederliste, in der Name, Adresse, Beteiligungssumme, unterstütztes Projekt und Zahlungseingänge (keine Telefon- und Maildaten) hinterlegt sind, haben darüber hinaus die Organmitglieder der Kulturland eG, also die drei Vorstände und vier Aufsichtsräte.

Darüber hinaus geben wir einen Teil Deiner Daten in folgenden Fällen weiter:

  • Organmitglieder, Mitarbeiter und Kooperationspartner bekommen auf Anfrage einzelne Telefon oder Mailadressen aus der Adressenliste zur Verfügung gestellt, um im Rahmen bestimmter Projekte einen Kontakt herzustellen. Dies geschieht auf Grundlage einer Interessensabwägung (Artikel 6 Abs. 1f DSGVO): Die Datenempfänger setzen damit unsere satzungsgemäßen Aufgaben im Rahmen das Tagesgeschäfts um.
  • Die mit uns kooperierenden Höfe, also auch die AckerillaBauern, bekommen eine Liste mit Namen, Kontaktdaten und gezeichneten eG-Anteilen der Mitglieder, um ihrerseits Kontakt mit den Unterstützerinnen aufnehmen zu können.
  • Der Steuerberater / Wirtschaftsprüfer bekommt einen Auszug aus der Mitgliederliste mit Name, Adresse, Beitrittsdatum, Zahlungseingang und Summe der übernommenen eGAnteile, um den Jahresabschluss zu erstellen. Diese Daten werden zusammen mit dem Jahresabschluss im Nachgang auch dem Finanzamt und dem Prüfungsverband PDK im Rahmen seiner gesetzlichen Prüfungsaufgaben zur Verfügung gestellt. Grundlage hierfür ist das Genossenschaftsgesetz.
  • Jedes Mitglied hat nach § 31 Abs. 1 Genossenschaftsgesetz ein Recht auf Einsicht in die Mitgliederliste, und zwar auf Kenntnis von Name, Vorname und Anschrift aller anderen Mitglieder. Weitere Daten, insbesondere Kommunikationsdaten und die Höhe der Beteiligung, dürfen wir nicht herausgeben.
  • Bei Landwirten: Name, Adresse, Telefon und eMail des Hofes veröffentlichen wir auf unserer Hofbeschreibung im Internet, damit Mitglieder und Interessenten direkt Kontakt mit dem Hof aufnehmen können.

Alle genannten Empfänger werden von der Geschäftsstelle im Rahmen einer Datenschutzanweisung darauf verpflichtet, die Daten gemäß DSGVO nicht weiterzuleiten und nicht offenzulegen, oder sind beruflich ohnehin zum Datengeheimnis verpflichtet (Steuerberater).

Datenübermittlung in Drittstaaten

Wir übermitteln keine Daten in Länder außerhalb der EU und der Schweiz. Wir betreiben eine Seite auf Facebook, auf der wir jedoch keine personenbezogenen Daten erheben oder einstellen. Weitere internetbasierten Nachrichtendienste (Whatsapp, Twitter, Snapchat, Instagram…) nutzen wir nicht.

Speichern und Löschen

Wir speichern Deine Daten, solange unsere Zusammenarbeit besteht, und in Fällen einer beendeten Zusammenarbeit (z.B. gekündigte Mitgliedschaft, gekündigtes Darlehen) auch darüber hinaus, sofern die Daten Teil unseres Erfahrungsschatzes geworden sind und wir sie zur Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Arbeit und zur Pflege unseres sozialen Netzwerks noch nutzen wollen.

Wenn wir Dich lediglich als Rundbrief-Empfänger im Verteiler führen und Du Dein Einverständnis widerrufst, löschen wir Deine Daten sofort.

Ausgeschiedene eG-Mitglieder werden nach § 30 Abs. 2 Nr. 3 Genossenschaftsgesetz in der Liste als solche gekennzeichnet, aber nicht gelöscht. Dies ist eine Sonderregelung im Genossenschaftsrecht.

Deine Auskunfts- und Beschwerderechte

Nach § 15 Abs. 1 DSGVO geben wir Dir auf Anfrage jederzeit Auskunft über Deine bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten. Wenn Du der Ansicht sind, dass die Verarbeitung gegen geltendes Recht verstößt, kannst Du sich an die zuständige Datenschutzbehörde wenden, das ist in unserem Fall die Landesbeauftrage für den Datenschutz Niedersachsen, Prinzenstr. 5, 30159 Hannover, Telefon 0511-120-4500, www.lfd.niedersachsen.de.

Sollte etwas mit der Verarbeitung Deiner Daten bei uns nicht stimmen, hast Du das Recht auf Berichtigung, das Recht auf Löschung, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung, das Recht auf Wiederspruch sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit (Artikel 15 – 21 DSGVO). Insbesondere kannst Du Deine uns erteilte Einwilligung in die Verarbeitung Deiner personenbezogenen Daten jederzeit widerrufen. Dies gilt auch für den Widerruf von Einwilligungserklärungen, die uns vor Inkrafttreten der DSGVO am 25. Mai 2018 erteilt worden sind. Bitte beachte, dass der Widerruf erst für die Zukunft wirkt.

Gibt es für mich eine Pflicht zur Bereitstellung von Daten?

Zur Erhebung von Name, Vorname und Anschrift anlässlich Deiner Beitrittserklärung sind wir nach Genossenschaftsgesetz verpflichtet. Alle weiteren Daten stellen Du uns freiwillig zur Verfügung.

Wie weit gibt es eine automatisierte Entscheidungsfindung auf Grundlage der erhobenen Daten?

Wir führen keine automatisierte Entscheidungsfindung und kein Profiling durch.

Erhobene Daten beim Besuch der Webseite

Beim Besuch der Webseite kulturland.de erhebt unser Webspace-Provider Daten über jeden Zugriff auf das Angebot (so genannte Serverlogfiles). Zu den Zugriffsdaten gehören: Name der abgerufenen Webseite, Datei, Datum und Uhrzeit des Abrufs, übertragene Datenmenge, Meldung über erfolgreichen Abruf, Browsertyp nebst Version, das Betriebssystem des Nutzers, Referrer URL (die zuvor besuchte Seite), IP-Adresse und der anfragende Provider.

Diese Protokolldaten verwenden wir nur für statistische Auswertungen zum Zweck des Betriebs, der Sicherheit und der Optimierung des Angebotes. Wir behalten uns jedoch vor, die Protokolldaten nachträglich zu überprüfen, wenn aufgrund konkreter Anhaltspunkte der berechtigte Verdacht einer rechtswidrigen Nutzung besteht.

Einbindung von Diensten und Inhalten Dritter

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